Was ist der TMS?

Der TMS (Test für medizinische Studiengänge) ist ein freiwilliger Studieneignungstest, der deine Chancen auf einen Medizinstudienplatz verbessern kann. Rund 60% aller Medizinstudienplätze in Deutschland werden über das Auswahlverfahren der Hochschulen vergeben, bei dem die meisten Unis dein TMS-Ergebnis mit deiner Abiturnote kombinieren.

Das bedeutet: Ohne den TMS können nur die allerwenigsten einen Platz bekommen. Und selbst mit einem guten Abi brauchst du zumindest einen durchschnittlichen TMS, um realistisch einen Studienplatz zu erhalten.

Das Wichtigste dabei: Der TMS kann dein Ergebnis nur verbessern, nie verschlechtern. Wenn du schlecht abschneidest, wird er einfach nicht gewertet.

Aufbau

TMS Ablauf

Vormittag

Muster zuordnen30 min
Medizinisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis60 min
Schlauchfiguren15 min
Quantitative und formale Probleme60 min
Mittagspause (1 Stunde)

Nachmittag

Figuren lernen - Einprägephase4 min
Fakten lernen - Einprägephase6 min
Textverständnis60 min
Figuren lernen - Reproduktionsphase5 min
Fakten lernen - Reproduktionsphase7 min
Diagramme und Tabellen60 min
Reine Bearbeitungszeit5 h 7 min

Kein Untertest setzt Vorwissen voraus. Es geht um Fähigkeiten wie räumliches Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit, Textverständnis und den Umgang mit Zahlen. All das lässt sich trainieren, manche Untertests deutlich besser als andere.

Wann und wie oft?

Der TMS findet zweimal im Jahr statt, im Mai und im November. Du kannst ihn insgesamt zweimal schreiben. Es zählt immer dein bestes Ergebnis.