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Was lässt sich am EMS trainieren?
Die Fähigkeiten, die der EMS misst, haben sich über Jahre entwickelt. Das ZTD sagt deshalb selbst, dass eine kurze Vorbereitung das Ergebnis kaum verändert und dass es nichts bringt, Fachwissen auswendig zu lernen.
Trainieren kannst du aber die Technik, und genau die kostet ohne Übung viele Punkte: Wer das Format von Objekte im Raum zum ersten Mal am Testtag sieht, verliert Minuten. Wer für Figuren und Fakten keine Merkmethode hat, merkt sich deutlich weniger. Und wer nie unter Zeitdruck geübt hat, bleibt an schweren Aufgaben hängen.
Innerhalb jeder Aufgabengruppe werden die Aufgaben schwerer. Sichere dir die leichteren am Anfang und lass dich von einer schweren Aufgabe nicht aufhalten.
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Wann solltest du anfangen?
Eine offizielle Empfehlung zur Dauer gibt es nicht, und die Angaben auf anderen Seiten reichen von wenigen Wochen bis zu einem halben Jahr. Sinnvoller als eine feste Zahl ist es, vom Testtag rückwärts zu planen: Der EMS 2027 findet am 9. Juli statt.
In vielen Kantonen liegen die Maturaprüfungen im Mai und Juni, also direkt vor dem EMS. Wer erst nach den Prüfungen anfängt, hat nur noch wenige Wochen. Plane den grössten Teil der Vorbereitung deshalb davor ein und nutze die letzten Wochen für Simulationen.
So könnte eine Woche aussehen, wenn du regelmässig übst. In Prüfungsphasen darf es weniger sein. Wichtig ist, dass du dranbleibst.
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Welches Material du brauchst
Der beste Startpunkt ist kostenlos: swissuniversities veröffentlicht jedes Frühjahr die Test-Info mit Aufbau und Regeln sowie Beispielaufgaben im Layout des echten Tests. Die Beispielaufgaben 2026 umfassen 84 Aufgaben und einen Konzentrationstest, dauern rund zwei Stunden und enthalten Lösungen mit Erklärungen.
Für das regelmässige Training brauchst du mehr Aufgaben, als die offiziellen Materialien hergeben, und eine Auswertung, die dir zeigt, wo du Punkte verlierst. Genau dafür ist EMS – MedYourWay gebaut.
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Aufgabengruppen richtig üben
- 1Erst das Format verstehen
Lies die Einführung und löse die ersten Aufgaben ohne Zeitdruck.
- 2Eine Strategie festlegen
Für jede Aufgabengruppe ein festes Vorgehen, das du immer gleich anwendest.
- 3Mit den Zeiten des EMS üben
Bei Muster zuordnen sind es zum Beispiel nur rund 53 Sekunden pro Aufgabe.
- 4Fehler nach Ursache sortieren
Verständnis, Strategie, Rechnung, Flüchtigkeit oder Zeit.
Zwei Aufgabengruppen brauchen besondere Aufmerksamkeit, weil es sie im deutschen TMS nicht gibt und es dafür wenig Material gibt: Objekte im Raum und Konzentriertes und sorgfältiges Arbeiten. Für Objekte im Raum empfehlen die offiziellen Beispielaufgaben, einen Würfel zu basteln und die Bewegungen nachzustellen. Den Konzentrationstest solltest du einige Male üben, aber nicht so oft, dass du dich auf die Übungsregeln einschiesst.
Objekte im RaumFormat, Bewegungen und eine Strategie für die neue AufgabengruppeKonzentriertes und sorgfältiges ArbeitenRegeln, Wertung mit Abzug und wie du zeilenweise vorgehst05
Simulationen richtig nutzen
Knapp vier Stunden ohne Pause sind für die meisten ungewohnt. In einer Simulation merkst du, wann deine Konzentration nachlässt und ob du die Zeiten einhältst, bevor es zählt. Starte sie möglichst zur selben Uhrzeit wie den echten Test, also gegen 10 Uhr.
Bleistifte, Filzstift und Getränke bereitlegen, das Handy weglegen.
Die Zeiten jeder Aufgabengruppe einhalten und keine Pause einlegen.
Jede Aufgabengruppe auswerten und die Fehler nach Ursache sortieren.
Lies dein Ergebnis nicht als Vorhersage. Wie viele Punkte für welchen Prozentrang reichen, hängt davon ab, wie alle anderen im selben Jahr abschneiden. Eine Simulation zeigt dir vor allem, wo noch Punkte liegen.
EMS – MedYourWay
Den Testtag in der App simulieren.
Alle neun Aufgabengruppen in der Reihenfolge und mit den Zeiten des EMS, danach dein Ergebnis pro Aufgabengruppe.
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EMS und Matura
Du kannst den EMS frühestens im Jahr deiner geplanten Matura schreiben. Für viele heisst das: Vorbereitung, Maturaarbeit und Prüfungen fallen ins selbe Halbjahr. Kürzere, regelmässige Einheiten helfen dann mehr als seltene lange Lerntage.
Für den Studienplatz zählt allein das Testergebnis, nicht die Maturanote. Bei der Zuteilung des Studienorts kann allerdings eine Rolle spielen, in welchem Kanton du beim Erwerb der Matura gewohnt hast.
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Die letzte Woche vor dem EMS
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Häufige Fragen zur EMS-Vorbereitung
Wie lange sollte ich mich auf den EMS vorbereiten?
Eine offizielle Empfehlung gibt es nicht. Wichtiger als die Zahl der Wochen ist, dass du alle neun Aufgabengruppen mit Zeitlimit geübt, deine Fehler ausgewertet und mindestens einmal den ganzen Testtag simuliert hast. Viele planen dafür einige Monate ein, mit dem Schwerpunkt vor den Maturaprüfungen.
Brauche ich einen Vorbereitungskurs?
Nein. Laut dem Zentrum für Testentwicklung und Diagnostik wirken die offiziellen Vorbereitungsmaterialien genauso gut wie professionelle Kurse. Entscheidend ist, dass du regelmässig unter Zeitdruck übst und deine Fehler nachbereitest.
Sind die Originalversionen noch aktuell?
Die Aufgabentypen ja, Aufgabenzahl und Ablauf nicht: Die Bücher stammen aus der Zeit mit 20 Aufgaben pro Gruppe und Schlauchfiguren. swissuniversities empfiehlt die Originalversionen II und III. Für Zeiten und Aufbau gilt immer die aktuelle Test-Info.
Wie oft sollte ich den Konzentrationstest üben?
Einige Male, aber nicht zu oft. Die Regeln wechseln jedes Jahr, und wer sich auf die Übungsregeln einschiesst, tut sich mit neuen Regeln schwerer.
Soll ich raten, wenn ich eine Aufgabe nicht lösen kann?
Ja. Falsche Antworten kosten keine Punkte, eine leere Antwort ist immer ein verschenkter Punkt. Kreuze direkt auf dem Antwortbogen an. Nur beim Konzentrationstest zählen falsche Markierungen negativ.
Wie aussagekräftig ist mein Ergebnis in einer Übungssimulation?
Nur begrenzt. Dein Prozentrang im EMS hängt davon ab, wie alle anderen im selben Jahr abschneiden. Eine Simulation zeigt dir vor allem, wo du Punkte liegen lässt und ob du die Zeit einhältst.